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Forum politische Bildung Stmk. |
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4-D Das Angebot besteht aus:
- 4-D Flash
- 4-D-Kompakt
- 4-D-Practitioner
- 4-D-Master
- 4-D-4-U
Mit dem 4stündigen „Flash“ kann man 4-D einmal kennen lernen und zum Erleben ist das 2-tägige Kompakt-Angebot genau das Richtige. Das System der aufbauenden Stufen mit Practitioner und Master hat sich in verschiedenen Bereichen bewährt. 4-D-4-U ist ein spezielles Angebot für Jugendliche und Schulen.*********************************************
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Inhalt |
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Der von Bernhard Possert (Lehrgangsleiter) initiierte und konzipierte 4-D-Lehrgang (Debatte, Diskussion, Diskurs, Dialog) ist aus unserer Sicht eine einmalige Gelegenheit, hinter die Kulissen der eigenen Kommunikationsformen blicken zu können. Sehr viel persönliches Leid, sowohl im Privaten als auch Beruflichen beruht auf Missverständnissen mit oft fatalen Auswirkungen auf die betroffenen Personen. Wir erachten diesen 4D-Lehrgang als einen wesentlichen Beitrag zur Prävention und zu einem verantwortungsbewussten Handeln.
Unsere Arten, miteinander (oder gegeneinander?) zu reden, lassen sich in vier verschiedene Felder einteilen:
DebatteUnter Debatte verstehen wir ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Personen, die aufeinander einreden mit dem Ziel, die eigene Meinung durchzusetzen. Dabei kann es darum gehen, den Gesprächspartner zu beeindrucken, oft ist die eigentliche Zielgruppe aber ein Publikum, das das Gespräch verfolgt. Das Gespräch ist dadurch charakterisiert, dass die Beteiligten einander in der Regel wenig zuhören, sich wenig aufeinander beziehen, mit Killerphrasen arbeiten und Fakten sowie Logik wenig anerkannt werden.
DiskussionUnter Diskussion verstehen wir ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Personen, in dem es scheinbar (aber eben nur scheinbar) darum geht, durch Fakten, Argumente und Logik das „Richtige“ herauszuarbeiten. Dahinter steht bei den Diskussionspartnern der Versuch, den anderen zu überreden – es geht nicht so sehr darum, dem Richtigen, als vielmehr, dem Eigenen zum Durchbruch zu verhelfen.
DiskursUnter einem Diskurs verstehen wir ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Personen, in dem die Teilnehmer sich dafür entschieden haben, miteinander ein Problem zu lösen oder ein Ziel zu erreichen. Sie bringen Fakten, Argumente und Logik ein, um die beste Option heraus zu arbeiten. Dabei sind sie offen für die Meinung und die Argumente des anderen, sie sind sich bewusst, dass die eigene Erkenntnisfähigkeit begrenzt ist. Am Ende steht eine Lösung, die entweder die Meinung eines der Gesprächspartner widerspiegelt (ohne dass der andere dann verloren hätte) oder eine Position, die in der „Mitte“ liegt oder die vielleicht einen völlig neuen Weg einschlägt. Auch wenn das Miteinander betont wird, bedeutet das nicht, dass die Gesprächspartner nicht Interessen haben, die sie in den Diskurs einbringen und die sie auch deutlich vertreten. Es geht nicht um nachgeben, sondern darum, die beste Lösung für alle zu finden.
DialogUnter einem Dialog verstehen wir ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Personen, in dem die Teilnehmer kein konkretes Ziel verfolgen, sondern miteinander sprechen, um den anderen zu verstehen (weniger, um verstanden zu werden) und um eigene und gemeinsame Grundannahmen, die man hat, in Frage zu stellen, um so neue Einsichten zu gewinnen. Dabei ist es nicht wichtig, Themen fertig zu behandeln oder einer Meinung zu werden. Ein Dialog kann gerade dann besonders fruchtbar sein, wenn die Teilnehmer sehr verschiedene Zugänge einbringen.
Die ethische Linie ist relativ einfach- Beginne jeden neuen Kontakt freundlich
- Bleib freundlich solange der andere auch freundlich bleibt
- Sei in der Lage, „zurückzuschlagen“, wenn nötig.
- Bemühe dich darum, das Gespräch in kooperative Gewässer zu bringen
- Sei nicht nachtragend, wenn der andere von Konfrontation auf Miteinander umschwenkt
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4-D-4-U |
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Debatte / Diskussionen / Diskurs / Dialog - for you!
Demokratie braucht Menschen, die für ihre Meinung aufstehen können und die auch mit Menschen reden können, die anderer Meinung sind.
Idee:- Jugendliche lernen, strukturiert
- zu debattieren
- zu diskutieren
- zu „diskursieren“
- zu dialogisieren
Damit basiert es auf dem Konzept der „4-D“ – Kommunikation in 4 Dimensionen von Bernhard Possert.
Die Inhalte und die Methodik werden dabei spezifisch auf Jugendliche abgestimmt.
Der Hintergrund:DebatteUnter Debatte verstehen wir ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Personen, die aufeinander einreden mit dem Ziel, die eigene Meinung durchzusetzen. Dabei kann es darum gehen, den Gesprächspartner zu beeindrucken, oft ist die eigentliche Zielgruppe aber ein Publikum, das das Gespräch verfolgt. Das Gespräch ist dadurch charakterisiert, dass die Beteiligten einander in der Regel wenig zuhören, sich wenig aufeinander beziehen, mit Killerphrasen arbeiten und Fakten sowie Logik wenig anerkannt werden.
DiskussionUnter Diskussion verstehen wir ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Personen, in dem es scheinbar (aber eben nur scheinbar) darum geht, durch Fakten, Argumente und Logik das „Richtige“ herauszuarbeiten. Dahinter steht bei den Diskussionspartnern der Versuch, den anderen zu überreden – es geht nicht so sehr darum, dem Richtigen, als vielmehr, dem Eigenen zum Durchbruch zu verhelfen.
DiskursUnter einem Diskurs verstehen wir ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Personen, in dem die Teilnehmer sich dafür entschieden haben, miteinander ein Problem zu lösen oder ein Ziel zu erreichen. Sie bringen Fakten, Argumente und Logik ein, um die beste Option heraus zu arbeiten. Dabei sind sie offen für die Meinung und die Argumente des anderen, sie sind sich bewusst, dass die eigene Erkenntnisfähigkeit begrenzt ist. Am Ende steht eine Lösung, die entweder die Meinung eines der Gesprächspartner widerspiegelt (ohne dass der andere dann verloren hätte) oder eine Position, die in der „Mitte“ liegt oder die vielleicht einen völlig neuen Weg einschlägt. Auch wenn das Miteinander betont wird, bedeutet das nicht, dass die Gesprächspartner nicht Interessen haben, die sie in den Diskurs einbringen und die sie auch deutlich vertreten. Es geht nicht um nachgeben, sondern darum, die beste Lösung für alle zu finden.
DialogUnter einem Dialog verstehen wir ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Personen, in dem die Teilnehmer kein konkretes Ziel verfolgen, sondern miteinander sprechen, um den anderen zu verstehen (weniger, um verstanden zu werden) und um eigene und gemeinsame Grundannahmen, die man hat, in Frage zu stellen, um so neue Einsichten zu gewinnen. Dabei ist es nicht wichtig, Themen fertig zu behandeln oder einer Meinung zu werden. Ein Dialog kann gerade dann besonders fruchtbar sein, wenn die Teilnehmer sehr verschiedene Zugänge einbringen.
Teilnehmen könnenJugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren. Dabei ist gedacht, dass einige Gruppen an Schulen zu Schulzeiten stattfinden und zumindest eine Gruppe wochenends, organisiert über Organisationen der offenen oder verbandlichen Jugendarbeit.
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