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Präambel |
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Wissenschaftliche Analysen und Bücher können auf rationaler Ebene Aufklärung leisten und die Vernunft stärken. Das ist gut und wichtig. Literatur geht tiefer. Sie spricht die emotionalen, seelischen Dimensionen des Menschen an. Sie bewegt, erbaut, macht nachdenklich. Politische Bewegungen, die nicht von guten KünstlerInnen unterstützt bzw. begleitet werden, sind arm dran.
Die großen LiteratInnen in Geschichte und Gegenwart leb(t)en und schrieben (fast) immer am Puls der Zeit. Ihre Texte hatten oft eine politische Dimension, auch wenn diese nicht immer deutlich sichtbar war. Sie lebten in dem Zeitgeschehen ihrer jeweiligen Epoche, waren MahnerInnen, Spiegel und Gewissen. So thematisierten z.B. sozial engagierte LiteratInnen im 19. und frühen 20. Jahrhundert soziale Missstände, die dann Thema der ArbeiterInnenparteien wurden.
Forum Club Literatur wird in gemütlicher Atmosphäre Lesungen, wenn möglich mit Musik („Poesie und Musik“), von historischen AutorInnen veranstalten, die zu ihrer Zeit „Kult“ waren oder später, wie z.B. Hermann Hesse, „Kult“ wurden; Texte, die Jugendbewegungen und geschichtliche Strömungen mittrugen und beeinflussten und die auch heute Relevanz besitzen. AutorInnen der Gegenwart sollen dabei nicht zu kurz kommen. Geschichte und Gegenwart reichen sich literarisch die Hände. |
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